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DAS ETWAS ANDERE WEIHNACHTEN

Die Abenteuer von Miss Marisol und Noahinho

Die Abenteuer von Miss Marisol und Noahinho sind fiktive Geschichten. Ähnlichkeiten mit der Realität sind rein zufällig und völlig beabsichtigt. Miss Marisol und Noahinho begegnen in ihren Geschichten vielen Menschen. Manchmal ist die Begegnung intensiver, manchmal helfen Freunde nur kurz aus.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Rätseln. Am Ende der Geschichte wartet unser Weihnachtsvideo auf euch. Wir hoffen dies ist ein kleiner Anreiz.

Es ist 5.36 Uhr morgens in Ellerbek-City am 24. Dezember. Der Mond ringt mit dem Nebel um die Hoheit. Es ist dunkel und ruhig in der Stadt. Die Weihnachtsbeleuchtung der Häuser zaubert ein warmes Gefühl in die sonst so kalte Nacht.

Zu der Weihnachtsbeleuchtung gesellen sich ein paar wenige Lichtstrahlen, die durch das Rollo eines Fensters in der Downtherestreet 18 in die Dunkelheit drängen. Es ist das Fenster von Miss Marisol, die geweckt von einem schlechten Traum, noch etwas zerknautscht aber schon mit wachem Blick aufrecht im Bett sitzt. Der Traum scheint sie immer noch sehr zu bewegen, denn sie sieht besorgt aus. Sie schaut sich um. Alles wirkt wie immer. Es ist ruhig im Haus. Aus dem Ostflügel hört sie das Schnarchen ihrer gefährlichen Wachhunde. Auch im Zimmer ihres Bruders Noahinho ist alles ruhig.

„Alles nur ein schlechter Traum“, versucht sie sich selbst einzureden und dreht sich wieder um. Es braucht lange, bis sie wieder zur Ruhe findet und der Schlaf ist alles andere als erholsam.

Plötzlich steht Noahinho neben ihrem Bett. Aufgeregt. Wild mit den Armen fuchtelnd überschlagen sich seine Worte. „Katastrophe! Füchterlich! Wir müssen was tun! Der Weihnachtsmann!“ Das Gesicht von Miss Marisol erfindet gerade eine neue Definition von zerknautscht. Ihre Synapsen suchen noch den jeweiligen Gegenpart. Die Sonnenstrahlen, die durch ihr Rollo brechen und der Duft nach frischen Brötchen, verraten ihr, dass es bereits morgen ist. Sie muss noch mal tief eingeschlafen sein. Ihre Gedanken versuchen sich zu ordnen, während vor ihr immer noch der wild gewordene Bruder steht und sie anbrüllt. Schnell drückt sie ihm mit ihrer Hand den Schweigefuchs ins Gesicht.

Ruhe!

Die Synapsen haben sich gefunden. Die Augen sind offen. Die Fragezeichen bleiben. Sie bittet Noahinho noch mal von vorne anzufangen. Was sie dann erfährt macht sie sprachlos. Das ist die größte, vorstellbare Katastrophe. Der Super GAWU. Der größte anzunehmende Weihnachtsunfall.

 

Noahinho musste auch gar nicht mehr viel sagen. Der Zeitungsartikel, den er in der Hand hatte, brachte es auf den Punkt.

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Miss Marisol liest den Artikel mehrfach durch. Schaut immer wieder mit großen Augen zu Noahinho auf. Die beiden brauchen einen Moment, bis sie sich wieder gesammelt hsben. Dann fällt es Miss Marisol wie Sternenschnuppen von den Augen. Sie wird ganz aufgeregt. Ihr Traum. Jetzt machte alles Sinn.

„Noahinho! Wir brauchen Zettel und Stift. Ich hatte einen Traum. Der muss mit der Entführung des Weihnachtsmannes zu tun haben. Ich versuche mich zu erinnern, Du schreibst auf!“. Miss Marisol war nun hellwach und erzählt Noahinho, was sie letzte Nacht so besorgt gemacht hatte.

„Es war heiß und ich konnte einen Fluß hören. Ich war in einem dunklen Raum eingesperrt. Eine Art Zelle mit Gitterstäben. In der Zelle nebenan lag ein Mann mit einem roten Mantel auf der Pritsche. Er hat mir ganz Zeit den Rücken zu gedreht. Ich erinnere mich, dass ich draußen Menschen habe sprechen hören. Eine Sprache, die ich nicht verstanden habe. Ich konnte nur Bruchstücke aufschnappen. Es ging um einen Oli. Der hat wohl was gefunden. Mehr habe ich nicht verstanden. Und zwischendurch habe ich immer wieder Tiere gehört. Tiere, die es hier bei uns in Ellerbek-City nicht gibt. Laut waren die.

Ich habe dann versucht mit dem Mann Kontakt aufzunehmen. Das war sehr unheimlich. Er wirkte abwesend und brummelte immer wieder die gleichen Sätze vor sich hin:

 

Fledermaus und Idiotie,
dieses Rätsel löst ihr nie.
Weder Distanz noch saubere Hände,
machen diesem Fluch ein Ende.

Weihnachten gehört nun mir,
denn die Kraft des Fluchs ist Gier.
Strebt weiter nach höher, weiter, schneller,
denn die wahre Erkenntnis ist immaterieller.

Wenn ich sage nie,
dann baue ich auf die Idiotie.
Denn die Krux des Moments,
die Lösung benötigt Intelligenz.

Rettet dieses Weihnachtsfest.
Dies ist ernst und kein Test.
Findet diesen Ort
und bringt mich endlich fort!

Immer wieder hörte ich den Mann diese Zeilen sagen. Ich habe ihm gesagt, dass ich das nicht verstehe und gefragt was es bedeutet. Keine Reaktion. Dann war Stille. Eine gefühlte Ewigkeit. Doch plötzlich springt der Mann auf und schaut mich mit seinen weißen Haaren und seinem weißen Bart mit großen Augen an.

Während er mit seinem Finger auf eingeritzte Zahlen an der Wand zeigte sagte er: „Rudolph kann Dir helfen. Schreib ihm eine Nachricht! Aber denk dran. Er kann nur mit Daumen hoch oder Daumen runter antworten!“

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Dann bin ich aufgewacht.“

Miss Marisol und Noahinho schauen sich mit großen Fragezeichen an? War das der Weihnachtsmann in Miss Marisols Traum? Was bedeuten die Hinweise? Und wer ist Rudolph? Beide sind wild entschlossen den Weihnachtsmann zu finden und das Weihnachtsfest zu retten.

Noahinho schaut Miss Marisol ernst an. „Wir haben nicht viel Zeit. Fällt Dir noch was ein? Irgendetwas, was uns weiterhelfen kann?“

Miss Marisol überlegt angestrengt. „Ich weiß nicht, ob es wichtig ist. Aber ich hatte das Gefühl, als hätte ich beobachtet, wie die Sonne gewendet hat.“

 

Den beiden war klar. Alleine lösen sie dieses Rätsel nicht.

So kannst Du Miss Marisol, Noahinho und allen Kindern auf dieser Welt helfen.

Finde den Ort, an dem der Weihnachtsmann festgehalten wird. Wenn Du den Ort gefunden hast, ergänze die URL www.dogfaible.com/... um diesen Ort. Sollte der Ort aus mehreren Wörtern bestehen, wird alles zusammengeschrieben. Umlaute werden immer mit ae, oe oder ue geschrieben.

Rudolf kann Dir helfen. Finde seine Nummer heraus und stelle ihm Fragen per WhatsApp. Miss Marisol und Nohainho haben ja schon einiges herausgefunden. Jetzt liegt es an Dir. Rette das Weihnachtsfest.